Anforderungen

Persönliche Anforderungen

Die Anwendung und die Bewertung der Ergebnisse in MONERIS setzt ein breites Wissen der Nutzer bezüglich physikalischer, chemischer und biologischer Prozesse in Flusssystemen voraus. Auch sollte der/die Nutzer/in umfassende Kenntnis der Software-Anwendungen wie Microsoft Excel und Microsoft Access besitzen. Er/Sie sollte die Fähigkeit haben, die Eingangsdaten bezüglich ihrer Eignung und Verlässlichkeit zu bewerten.Jede Anwendung erfordert eine sorgfältige Abwägung, ob die Erwartungen bezüglich der Modellergebnisse hinsichtlich der Eingangsdaten und den besonderen Merkmalen des modellierten Flusssystems angemessen sind. Die Zuverlässigkeit der Modellergebnisse hängt von der Qualität der Eingangsdaten, deren Aufbereitung für MONERIS und der Kenntnisse des Modellierers ab.

MONERIS Version 3.0, derzeit die aktuellste, kann über das .Net Framework modifiziert werden, indem dort eigens angelegte Module inhaltlich befüllt werden.

Software-Anforderungen


MONERIS 3.0
  • Betriebssystem Microsoft Windows XP oder Windows 7
  • mindestens Microsoft .NET Framework 2.0

MONERIS Import-Werkzeug
  • ArcGIS Desktop 9.3 Service Pack 1 mit .Net Support
  • ArcGIS 9.3.1 (wird ebenfalls unterstützt), Spatial Analyst extension

Hardware-Anforderungen
  • mindestens 3 GB RAM Arbeitsspeicher (4 GB oder mehr wird empfohlen)
  • ca. 100 MB Festplattenspeicher (frei, ohne Daten)
  • mindest Bildschirmauflösung von 1024 x 768

Datenanforderungen


Eine detaillierte Beschreibung der Datenanforderungen für MONERIS findet sich im Handbuch.

MONERIS eignet sich zur Modellierung von kleinen bis hin zu sehr großen Einzugsgebieten. Zu den untersuchten Einzugsgebieten gehören z.B. das der Stör in Norddeutschland (1135 km²) sowie das der Donau (800000 km²). Aus der gewählten Skala und der gewünschten Auflösung ergeben sich die konkreten Datenanforderungen.

Die Daten müssen in einem externen Geographischen Informationssystem (GIS) verwaltet, aufbereitet und in eine einheitliche Projektion überführt werden. Diese können in unterschiedlichen Ausgangsformen vorliegen. So können Kläranlagen z.B. in einem Inventar mit eindeutiger Georeferenzierung oder als statistische Angaben auf administrativer Ebene vorhanden sein.


Folgende Eingangsdaten sind für die Anwendung von MONERIS erforderlich:


flächendeckende Informationen
Einzugsgebietsgrenzen
Höheninformationen (Reliefinformationen)
Gewässernetz
Dränagedaten
Bevölkerungsdichte
Landnutzungsdaten (gemäß MONERIS-Klassifizierung)    
Bodendaten
Bodenabtragskarten
Hydrogeologische Daten
Hydrometeorologische Daten
Atmosphärische Deposition

 
Daten für administrative Einheiten (aus Statistiken)
Bevölkerungsdaten
Stickstoffbilanzüberschuss
Phosphorakkumulation im Boden
landwirtschaftliche Daten
Kanalnetzlänge
Kläranlagen bzw. Abwasserstatistik
Anschlussgrade
Dränagedaten



 
Daten für georeferenzierte Punkte
Kläranlageninventar
Daten der Gütemessstellen
Daten der Pegelmessstellen
Daten von Niederschlagsmessstellen